Vintage Hifi

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In unserem Vorführraum entdecken Sie diverse hochwertige HiFi Komponenten, die den klanglichen Vergleich der Lautsprecher vereinfachen. Vintage Transitor Verstärker (Quad) und Receiver (Marantz, Harman Kardon), Class A Amps (L`Audiophile Jean Hiraga Class A, Musical Fidelity A1X), Röhrenendstufen und Röhrenvollverstärker.

Ob Analog (Plattenspieler von Project RPM 9.2 Evolution und Acoustic Research EB101, mit Tonabnehmer Shelter 201 aus Japan) oder Digital: Onkyo DX-6850, Kenwood Digitallaufwerk DP-X8010, Denon DCD-1560. Jede Tonquelle hat ihren spezifischen Eigenklang und rückt die Wiedergabe der Lautsprecher in ein anderes Licht.

Eine seltene Gerätegattung: Marantz Modell Twenty four. Ein Preceiver Bj. 1969. Vorstufe und Tuner klingen ausgesprochen samtig und weich.

Pioneer SX-838: Ganz gleich an welchen Lautsprechern, dieser Receiver, Bj. 1975, glänzt mit unbeschreiblich hoher Feinauflösung und einer Wucht im Tiefbass. Z.Zt. mein Favorit.

Vintage Receiver (von uns top restauriert) können es mit modernen und weit teuren Verstärkern aufnehmen, übertreffen diese oftmals. Hier Marantz 2245, BJ 1972 und Harman/Kardon 730, BJ 1976. Tuner klingen im Allgemeinen offener und natürlicher, wenn über Wurf - oder Hausantenne betrieben; über Kabel, DVB, Internet und DVB - S klingt Radio eng, nicht natürlich, weil nunmal Digital.

Der Röhren Vollverstärker Synola SE 409 hat es mit seinen 8 Watt/Kanal einfach in sich, klingt wirklich musikalisch.

Diese Vor-/Endstufen Kombination (38kg) aus Japan bringt eine Laststabilität mit, die alle Lautstpecher antreiben kann: Pioneer SPEC-1 und SPEC-2, Bj. 1975 mit 250Wrms/8 Ohm pro Kanal und einer Max. Leistungsaufnahme von 1300 Watt. Die leistungstärkste Endstufe, die Pioneer jemals entwickelt hat.

Aus England: Quad 303 Endstufe, Pre33 Vorstufe, FM3 Tuner. Von Peter Walker 1967 entwickelt, erhielt im Folgejahr den Britischen Design Award.

Ganz links im Bild: Die Class A Endstufe L´Audiophile Jean Hiraga, mit 20 W / Kanal und mächtigem Kühlkörper. Runder Sound, kraftvoll. Schön anzuschauen.

HiFi aus Frankreich: Atoll CD50 und IN50. Darunter Accuphase Vorstufe C-222, Bj 1983. Links oben: Röhrenvorstufe Conrad Johnson PV-7.

Röhrenvollverstärker aus Frankreich: Jadis Orchestra Reference. Beste Klang-Preis Relation.

Einsteigerlaufwerk zum kleinen Preis: Project RPM5 mit Ortofon MC1.

Die Cayin Vor-Endstufen Kombination konnte klanglich und bzgl. Verarbeitungsqualität überzeugen.

Günstige HiFi Geräte von Cambridge Audio, Röhrenverstärker CST-80MkII von Twinsound und Plattenspieler Debut III von Projekt.

Marantz Vintage Röhrenendstufe 8B.

Mit Anzeigeninstrument zur Bias Einstellung der Röhren.

Viele Außendienst Mitarbeiter versorgten uns mit Leihgaben: die neue Quad II Röhren Vor-/Endstufen Kombination im Vergleich zu Cayins Lyric Röhrenvollverstärker.

Mcintoshs Stereo-Endstufe MC 275. Klanglich schwer zu übertreffen.

Vorstufe Marantz SC-6, Bj. 1981: sehr feine und geschmeidige Klangeigenschaften, praxistaugliche Einstellmöglichkeit der Phonovorstufe.

Tivoli PAL: Wenn auch nur mono, der Sound dieser Miniradios bleibt unübertroffen. Extrem satter Klang bei bester Sprachverständlichkeit. Daher hatten wir uns entschieden, als autorisierter Tivoli-Fachhändler zu fungieren.

Monoblöcke Mb-140 von Klein und Hummel, zum Laborgebrauch: Sehr präziser Klang wegen Top Messwerte und Paarabgleich. Typisch deutsche Eigenschaften: Trockener Bass, zurückhaltender Mitteltonbereich mit nüchternen Klangfarben und gut strukturiertem Hochtonberreich. Ausgangsleistung von 140 Watt erscheint uns untertrieben.

Bereits 1962 von Roy F. Allison entwickeltes dreipunkt gelagertes Subchassis mit bester Entkopplung von der Plattenspielerzarge: Acoustic Research EB101, Bj. 1985, mit Shelter 201. Die Aufstellung ist immer relevant für die Nuancen des Klangs: Schwere und harte Materialien klingen zwar erdig und präziese (z.B. Glas, Mamor, Stein, usw.) jedoch nicht so frei und luftig wie Weichholz. Bei dieser Unterbaukonstruktion wurde 6mm Pappelsperrholz verwendet, durch Messingspikes entkoppelt, die eine Justierung sehr vereinfachen, um das Laufwerk mit der Wasserwage auszurichten.

Zweitgrößtes Lauffwerk PS500 von Braun, Bj. 1968 mit Shure M91, besitzt sehr viel Groove, steht modernen hochwertigen Plattenspielern in nichts nach.

Auch sehr kleine Vintage Vollverstärker sind klanglich mehr als überzeugend. Der Kenwood KA-2002A, Bj. 1973, mit gerade mal 21Watt pro Kanal, glänzt mit angenehmer Ausgewogenheit und spritziger Dynamik.

Pioneer SA-5300, Bj. 1975, 2x 35 Watt. Sony TA-F30, Bj. 1979, 2x30 Watt. Wenn wie hier alle Elkos erneuert wurden, sind ältere Verstärker wieder in Topform und gerade an Hochwirkungsgrad - Lautsprecher durchaus praxistauglich.

Eine Röhrenvorstufe der Extraklasse, mit seperatem Netzteil von Audio Research, Model SP 11. Klanglich gehts kaum feiner.

Stereo-Receiver aus den 70ern haben wir immer ab Lager. Die Alternative zu weit teuren modernen Amps.

Eine hervoragende Studio Endstufe aus England: Hill DX350.Wegen der Class A Schaltung sehr geschmeidig im Klang und doch weiträumig und druckvoll.

Auch japanische Receiver, wie hier von Sony, sind klanglich und optisch mit Amerikanischen Modellen ebenbürtig.

Das Denon Laufwerk DP-2000 mit Denon DL-103R besitzt eine klanglich gigantische Dynamik. Japanische Präzision, mit geringsten Gleichlaufschwankungen, quarzgeregelt.

Dieser Kunde aus Mallorca bezog 2007 den Twinsound CST 80 TS MKII von uns, und ist mit der KT-88 Röhrenbestückung nach wie vor sehr zufrieden. Im Hörtest fand ich das Zusammenspiel mit den Pfleid PP18 auch recht "highendig".

Nach ausgeführter Reparatur und mit neuer Röhrenbestückung (37 watt pro Kanal!) klingt dieser Kenwood KW-1100U, Bj. 1966, mit einer schier unglaublichen Wucht im Bass, einem exzellentem Tunerteil und mit typisch japanisch hellen Timbre.

Der bis heute leistungsstärkste Receiver (Bj. 1978) : Marantz Modell 2600 mit Osziloskop (nicht nur optischer Eyecatcher, wirklich praxistaugliche Radioempfangseinstellung zum "Anpeilen" der Sender) und 340 watt pro Kanal. Nach nunmehr fast 40 Jahren mussten nur die Birnchen erneuert und die Regler chemisch gereinigt werden; 1A Qualität. Klanglich mit mehr Drive als die kleineren Modelle der selben Baureihe, diese jedoch spielen sanfter und daher nicht unbedingt schlechter.

Der Austausch der vier bereits buckligen Lade Elkos (je 12.000 µF/80V !) war dringend nötig. Nun hat der Pioneer SA-9500 II, Bj. 1975, wieder die Kraft von einst und klingt äußerst angenehm und dynamisch.

Wenn ein Receiver das Attribut "Bolide" verdient, dann dieser Sansui G-8000, Bj. 1978, der nach der Generalüberholung an Kraft und Feinauflösung kaum zu übertreffen ist.

Das zweitgrößte Modell der Baureihe 1975: Pioneer SX-939. Nach der Restauration mit unglaublicher Raumtiefe und rundem, sehr wohligen Sound. Gerade an den Kenwood KL-444A unerreicht gut.

Auch dieser super verarbeitete Vollverstärker JVC A-X9, Bj. 1979, erhielt acht neue Ladeelkos und strotzt wieder vor Kraft. Sehr mächtig im Klang, mit erhabener Autorität und hellem Timbre. Ein typischer Japaner eben, noch aus guter alter JVC Schmiede. Wird immernoch sehr hoch gehandelt.

Gewichtiger Pioneer Receiver SX-850, Bj. 1978. Nachdem alle Regler/Schalter chem. gereinigt und aufgeqollene Elkos erneuert wurden, klingt er wieder frisch und impulsiv. Vergleichbare Klangqualität wie die Vorgängerserie von 1975.

Ein wahrlich sehr rares Modell: Trio Kenwood KW-33L, Bj. 1966, optisch neuwertig. Nach der Generalüberholung - alle 15 Röhren erneuert, sämtliche Elkos und Folienkondensatoren ersetzt - gehört er klanglich zu den ganz Feinen, hat ungemein Schwung und tönt dennoch sehr dezent, mit schillernden Klangfarben, ausgewogenem Mitteltonbereich und massivem Grundton. Seine 14 Watt pro Kanal sind für Hochwirkungsgrad Lautsprecher völlig ausreichend. Probehören empfohlen!

Eine Röhren-Vorstufe der Edelklasse: Audio Research SP-10 mit separatem Netzteil SP-10PS, Bj. 1983. Sehr feine und leichte Klangeigenschaften.

Peppt jede Endstufe erheblich auf.

Auch dieser knapp 25 kg schwere Marantz PM-8, Bj. 1981, bekam bei uns 4 neue Lade Elkos von 15.000 µF (!). Schier unglaubliche Leistungsreserven (gerade im Tiefbass) von stabilen 200 Wrms an 8 Ohm, gepaart mit sehr ausgewogenen und feinen Klangeigenschaften. Ein klar aufgebauter Traumverstärker, der einst 4000 DM kostete (heute in diesem Zustand eher mehr).

Zwei Vorstufen der Extraklasse: Conrad Johnson PV 7, Bj. 1981, mit Röhrenbestückung; zart klingendes und spartanisches Gerät, ohne überflüssige Funktionen. Marantz 7 T, Bj. 1966; auch heute noch ist Hifi aus den 60ern kompromisslos gut, top verarbeitet, vorzügliche Potis.

Am Musical Fidelity A3 und Player A3CD klang die SA-3 soweit ganz gut, auch wenn ich persönlich z.B. die Class A Verstärker A1 (X) oder Preamp 3a mit MA 50 vorziehen würde.

Exotischer CD Player Burmester Concerto, in "Panzerschrank"

Verarbeitung. Klingt sehr flink, schönes Timing, toller Spielfluss.

Bekam von uns eine neue Lasereinheit verpasst. Absolut "high-endig".

Typisch japanisch klingender Receiver Sansui 8010. Gelungenes Design, Bj. 1974. Recht frisch in der Wiedergabe, da von uns sämtliche Elkos erneuert wurden.

Professioneller Audio CD-Brenner Tascam CD-RW900. Nicht gerade billig, daher klanglich richtig gut und simpel in der Bedienung. Wenn CDs-Kopien, dann so.

Nachdem die beiden Ladeelkos von 8700 µF / 56 V durch neue 10000 µF / 63 V ersetzt wurden, klingt der JVC A-X3, Bj. 1979, wieder straight und frisch, mit klarer japanischer Präzision und sehr schneidig, bes. mit Pop/-Rockmusik. Das größte Modell A-X9 der selben Baureihe hatten wir ja schon zur Restauration hier, qualitativ ein anderes Kaliber.

Dieser toll verarbeitete (und mit 2000€ nicht gerade günstige) Shanling SLM-A40MkII klingt aufgrund seiner Class A Schaltung konstruktionstypisch rund und erstmal angenehm, nur lässt er den Hörer früh ermüden, wirkt etwas profillos und unrealistisch beschönigend, in sich langweilig. Made in China ist auch hier kein Garant für Musikalität.

Onkyo A-5, Bj. 1978: Klar und spartanisch gegliederte Front, beste Verarbeitung, aus vollem Alu gedrehte Regler und Potis. Klanglich äußerst direkt und frei heraus, beschönigt nichts, versteckt nichts. Meister der Nüchternheit, jedoch mit hohem Potential, jedes Lied neu zu entdecken. Superber Phonoeingang. Ein Traumverstärker, ganz gleich, welche Musik gehört wird. Gleich an welchem Lautsprecher kein bisschen zickig.

Die englischen Mono Blöcke Quad II gehören zu den am wohligsten klingenden Amps, die ich kenne. Hier Modelle Bj. 1962, im typisch archaischen Industriedesign, als wären sie noch aus den 30ern...

Neben der McIntosch 375 wird die JBL Paragon wahlweise mit der MC 2500 betrieben, die wohl nichts erschüttern kann. Klanglich massiv, autoritär und doch für stille Töne prädestiniert.

Diese Preceiver McIntosh MX-110 (orig. Vintage) und C-22 (neu) dienen als Steuergeräte für die 375 und MC2500. Klassisches, zeitloses Design mit konkurrenzlosen Klangeigenschaften.

Aus meiner Sicht eine der hübschesten Kombinationen, von Harman / Kardon, Bj. 1974: Vorstufe Citation Eleven, mit damals seltenen (und sehr teuren) Equalizer, der sogar richtig gut klingt, den Sound nicht künstlich verbiegt. Endstufe Citation Twelve Deluxe, deren 4 Ladeelkos von 6000µF/50V zu 6800µF/63V erneuert wurden. Plötzlich war die Ausgangsleistung von 60 W/Kanal wieder da, im Bes. der Bassbereich klingt nun wieder stramm und in sich mit mehr Tiefe. Das typische Seventies-Design der Skala des Tuners Citation Fifteen ist einzigartig schön. Die schaltbare Funktion „Stereo Noise Filter“ gibt es sonst bei keinem Tuner; auf Knopfdruck verschwindet das Rauschen bei schwachen Sendern, bleibt jedoch im Stereo Betrieb und klingt kein Deut schlechter. Insgesamt eine prima entwickelte Stereo Anlage.

Kleine Vorstufe Albs PAM5: Praxistauglich, ohne Allüren, einfach ok.

Vollverstärker HSV 2002 des lange vom Markt verschwundenen Hersteller Music Hall, aus dt. Produktion. Klanglich eine Überraschung, hatten wir bzgl. der Standard-Optik nicht erwartet. Durch groß dimensionierten Trafo mit sehr hohen Leistungsreserven gesegnet. Macht an vielen Lautsprechern eine stabile Figur.

Der in den frühen 70ern gefertigte Receiver Marantz Superscope R-1240 klingt richtig authentisch und warm, als hätte man eine Röhre vor sich. Und dies trotz alter Elkos. Die rd. 20 W/Kanal sorgen für satte Impulse an Hochwirkungsgrad-Lautsprecher.

Reparaturen im Kundenauftrag: Revox B 750 MkII und B760. Klar, gute Verarbeitung, Klang mit punktgenauer und starr strukturierter Abbildung. Leider nichts für meine Ohren, nie gewesen. Geschmacks- bzw. Erfahrungssache...

Marantz 2270, Bj. 1974: Eines der größeren Modelle der Serie. Gesteigerte Ausgangsleistung durch Erneuerung der Lade Elkos von 2 x 9.000 µF/ 55V zu 10.000 µF/63V. Klanglicher Alleskönner, der seine Stärken auszuspielen weiß. Im Vergleich zum kleineren Modell 2245 mit substanzreicherem Bassbereich und bzgl. Ausgewogenheit mit ganzheitlicherem Charakter und größerer Bühne. Wie bei allen Modellen dieser Reihe mit stimmigem Tunerteil ausgestattet.

Von Accuphase war ich selten (nie?) überzeugt, doch nach der Restauration (2 neue 22000µF/80V !) des E-303X, Bj. 1982, wurde ich eines besseren belehrt. Die sonst übliche Härte und Sterilität anderer Accuphase Geräte war nicht zu vernehmen. Stattdessen ein eher sanfter Sound mit toller Räumlichkeit und dezenter, nicht vordergründiger Abbildung. Kunde war erfreut, so auch ich....

Aus Frankreich: Vollverstärker Advance Acoustic MAX 450. Prima verarbeitetes Gerät mit ansprechender Leistungsanzeige. Im AB-Betrieb 120W/Kanal, klanglich ist jedoch der Class-A Betrieb vorzuziehen. Gerade im Bass- und Grundtonbereich sehr transparent, saftig und druckvoll. Bei zunehmender Frequenz untypisch französisch dezent. Mit integrierten Digital/Analog Wandler von Cirrus Logic, 24 Bit bei 192 Kilohertz.

Plattenspielerlaufwerk Rega RP 6, mit externem TT-PSU-R Netzteil inkl. Geschwindigkeitsumschaltung,

Tonarm Rega RB 303, Tonabnehmer Rega Exact MM. Schicke Erscheinung, Präzise Wiedergabe, tadellos im gesamten Frequenzumfang.

Marantz SA-KI Pearl Lite S.A.-CD-PLAYER: Panzerschrankverarbeitung, klanglich ausgewogen und sicherlich sein Geld wert.

Musical Fidelity V-LPS II MM/MC-Phonovorverstärker. 2 Stück = für jeden Kanal ein Vorverstärker, mit V-PSU II Netzteil: Klanglich eine erhebliche Steigerung zu „gemeinen“ Phono-Preamps, und dies zu einem erschwinglichen Preis. Harmoniert erstaunlich gut mit dem Rega RP6/Exact MM.

Kleiner Vollverstärker, den manche nicht als Hifi bezeichnen würden: Sanyo DCA-200UM, mit kaum 20 W/Kanal, Bj. 1977. Klingt nach der anstehenden Sanierung vielleicht ganz ordentlich.

Der recht seltene Kenwood KR-2300 (US Gerät) bekam die 7 größten Elkos erneuert und wurde anderweitig wieder instand gesetzt, sodass er nicht nur ganz hervorragend tönte, in so ziemlich allen Belangen, auch das Tunerteil (typisch Kenwood) war 1A. Wie günstig kann guter Klang doch sein.

Vor-Endstufen Kombination in spartanischem Design, Bj. 1975: Scott Alpha 1 und Alpha 6.

Nachdem beide Gräte generalüberholt wurden und die Endstufe zudem 2 neue Ladeelkos von 10000µF/63V erhielt, war der Sound recht ordentlich. Im Tiefbass hätte ich von den 60W/Kanal etwas mehr erwartet.

Ein äußerst seltener Receiver Made in Korea, BJ. ca. 1976: Eurovox Model R 2300. Auch er bekam einige Elkos (Siebung 1x 2200µF/80V) erneuert und klingt seitdem überraschen fein und unaufdringlich, mit seichten Nuancen und klarem Bassbereich. Selbst mit solch einem Receiverchen könnte ich alt werden. Optisch an ältere Technics angelehnt, hier mit hübschem Display und markantem Regler/Front-Kontrast.

Kenwood KA-6150, BJ. 1977. Seltene Version in Anthrazit, mit auffällig abgesetzten Aluregler. Klingt äußerst musikalisch und gerade bei Stimmen plastisch und natürlich. Im Bassbereich schlank und niemals zu satt (trotz erneuerter vier Ladeelkos von 6800µF/80V), somit eher highfidel. Der gewichtige Tuner KT-7500, Bj. 1978, besitzt hervorragende Empfangseigenschaften auch wegen des gigantischen Drehkondensators, der die Anzeige in der Skala mit einem Dreh von der einen zur anderen Seite fliegen lässt. Klanglich gehörte diese Generation von Kenwood zu den besten der Transistor-Tuner der Welt.

Onkyo A-9711, Bj. 1999: Hochwertig verarbeiteter Vollverstärker mit komfortabler Fernbedienung und motorbetriebendem Laustärkepoti. Kann alles ein wenig, jedoch nichts explizit überzeugend. Enttäuscht nicht, begeistert aber auch nicht. Klanglich etwas oberflächlich.

Adcom GFP-345, Mitte 80er Jahre: optisch nüchterne US-amerikanische Hochpegelvorstufe ohne Phonoeingang. Klanglich sauber und poppig. Muss noch den Test an verschiedenen Endstufen bestehen. Erster Eindruck: gut.

Ein Amp fürs Leben: Sansui AU-719, Bj. 1979. Seine 4 neuen Ladeelkos von 10000µF/80V(!) halten so ziemlich jeden Lautsprecher unter bedingungsloser Kontrolle. Klanglich weiträumig, ohne Übertreibung, mal seicht, mal impulsiv, ein Allrounder, der alle Musikrichtungen bedient und nie nervig oder überambitioniert überzeichnet. Vital und mit flexiblem Timing. Kräftiger Spielfluss, vollmundig relaxt und unangestrengt realistisch, puristisch, nie ermüdend.

Die Studioendstufe BGW-250E aus den USA besticht durch einen sehr neutralen Klang. Die Powermeter sind laut Hersteller geeicht.

Meridian Mono 205: kompakte britische Endstufen Bj. 1987. Ordentliche Nennleistung von 100W/8Ohm pro Monoblock. Klingen gar nicht so englisch, eher druckvoll und in den Höhen zupackend. Reagieren sensibel auf den vorgeschalteten Preamp.

Denon PRA-1200, Bj. 1992: Einst recht teure Mittelklasse-Vorstufe mit spritzigem, dynamischen Klang. Praxistaugliche und seltene Kapazitätsanpassung des Phono-Eingangs.

Harman/Kardon 330c: Kleinster Receiver dieser Serie von 1976. Klanglich ganz riesig, da restauriert. Prima Tunerteil, aber nur mäßiger Phono-Eingang.

NAD 5220: CD-Player der 2. Generation, Bj. ca. 1983. Klanglich offen und nüchtern. Besitzt immernoch die orig. Lasereinheit, was nach nunmehr 30 Jahren nicht selbstverständlich ist und für deren Qualität spricht.

Yamaha CR-840, Bj. 1979: Nach der Restauration – er bekam neue Ladeelkos von 10.000µF/63V, auch einige mittelgroße Elkos wurden erneuert – klingt er ganz großartig, mit weiter Bühne, prima Tiefenstaffelung und sehr rein. Weichheit ist nicht seine Stärke, dafür aber ein hohes Maß an Transparenz und Spielfreude, gerade bei Pop/Rock/Electro. Toller messerscharfer Tunerklang. Wirklich eine Überraschung.

Transparent Audio, Class A Endstufe, Bj. ca. 2000-2005: Die 60 Watt/Kanal besitzen durch die 18 (!) Ladeelkos von 10.000µF eine Durchschlagskraft im Tiefbass, wie sie äußerst selten ist. Die Kühlrippen strahlen dermaßen viel Hitze ab, dass man sich die Finger daran verbrennt. Sehr sauberer und durchdachter Aufbau, durch Acryldecken gut zu erkennen. Im Mittel-/Hochton nüchtern und geradeaus. Nichts fürs sanfte Hörer.

Sony TA-N7B, Bj. 1980: Das erneuern der 4 Ladeelkos von 22.000µF ließ diesen Wattklotz wieder zum Leben erwecken. Geballtes Rückgrat im Tiefbass (obwohl lt. Hifi Jahrbuch „nur“ 100W/Kanal/8 Ohm), sehr direkter Sound bei typisch japanischen hellen Timbre. Für Lautsprecher mit brillantem Hochtonbereich oder kahler Raumakustik kaum geeignet.

Pioneer SA-708, Bj. 1975: Aus der selben Serie wie SPEC1/2. Der einzige Vintageamp meiner Sammlung, der den Zustand „mint“ verdient; kein einziges Krätzerchen.

Nach dem Austausch der beiden Ladelkos 12.000µF/56V->80V und einiger mittelgroßen Elkos wieder mit frischen und knackigen klang. Die 65W/Kanal/8 Ohm bringen große Reserven mit sich. Sehr hübsche und damals moderne hell-leuchtende Leistungsanzeige.

Akai AM-32, Bj. 1991: Hohe Leistung, klanglich wuchtig, jedoch wenig filigran. Der ideale Party-Amp.

Onkjo A-8015, Bj. 1984: Noch wartet er auf seine Restauration. Einst von der Fachpresse (bedeutend ehrlichere Geräte-Bewertung als heutzutage) hoch gelobt.

Sony CDP-X707ES, Bj. 1992: High-Class CD-Player mit 12 kg Gewicht. Auch für den Studioeinsatz konzipiert, da mit symmetrischen XLR-Ausgängen bedacht. Innenleben äußerst hochwertig, zahlreiche Kupferhauben zwecks Abschirmung. Noch mit orig. Lasereinheit (!). Klanglich von modernen und weit teuren Modellen schwer zu schlagen.

RIM St 2000 Hifi, Bj. ca. 1966: Unscheinbarer Vollverstärker aus deutscher Produktion. Hochwertige Bauteile, kommt gänzlich ohne Elkos aus, nur MP-Becher wurden verwendet (!). Klanglich eine Überraschung: sanfter, ehrlicher Klang ohne Überspanntheit oder Effekthascherei. Empfehlenswert.

Musical Fidelity B1, Bj. 1986: Im Gegensatz zum weit besser klingenden A1 nur in Class B Technik. Im Sound auch nicht so britisch wie z.B. MA-50, eher untypisches helles Timbe und Nüchternheit. Bei Pop/Rock ok.

Stattliche Anlage eines sehr netten Bekannten: Project 2Xperience DC Acrly mit Ortofon TA, klanglich erhaben.

NAD 3020, Bj. 1988: Kleiner Amp mit hoher Laststabilität und feinem Klang. Ein Geheimtipp, wenn es nicht teuer sein soll.

Cambridge 650c: Klanglich sind die Briten ganz weit oben, bzgl. Klang-/Preis Relation.

ITL MA-80 des britischen Herstellers Aura, Bj. ca. 1983: Die recht teure Reparatur hat sich gelohnt. Mit seinen 2x 40W klingt er sehr fein und wohlig, sehr guter Phonoeingang, sympathisch spartanisches Äußeres. Ungewöhnlicher Aufbau: Die Leistungstransistoren sitzen auf der Bodenplatte, die als Kühlkörper fungiert. Gab es auch als 80 SE Version mit auffälliger Chromfront.

Kenwood KA-8004, Bj. 1973: Auch hier war der Austausch der Ladeelkos von 2x 10.000µF/50V klanglich ein erheblicher Zugewinn; sehr runder und angenehmer Klang, dynamisch, aber ohne Aufdringlichkeit, nicht so japanisch im Timbre wie spätere Modelle von Kenwood.

Onkyo P-3060R / P-5060R, Bj. 1985: Japanische Schönheiten, die trotz ihrer klobigen Abmessungen optisch geschmackvoll anzusehen sind. Höchste Sabilität der Endstufe, die so ziemlich alle LS antreiben kann. Klanglich vielleicht das Beste, was Onkyo in den 80ern entwickelt hat. Hätte ich zu gern dem Freund abgekauft, doch er weiß schon, warum er die Kombi behalten will..

Marantz Model 2100, Bj. 1978: Vorzüglich klingender Tuner, edles Design. Offener und sanfter Klang, trotz seines eher hellen Hochtonbereiches. Mit ihm kann man alt werden.

Sherwood CD-7C: Mir bis dahin unbekannter Player. Gute Verarbeitung, klanglich echt ok.

Pioneer CT-F750, Bj. 1975, aus der selben Serie wie SA-708: Süßes Tapedeck, optisch wie neu. Leider war die Reparatur unrentabel. Als Defektgerät veräußert.

Leihgeräte eines guten Bekannten. Mono-Blöcke von Reußenzehn, 20 W Class A. Mit neuen TAD 6550A-STR Röhren. Schier unaufhaltsame Wucht, superbe Auflösung, gigantische Räumlichkeit. Kein Wunder, dass ein Amp mal knapp 2000 Euro kostete. Zu recht.

Kenwood KR-6030, Bj. 1978: Auch er bekam neue Lade Elkos von 2 x 12.000µF/63V, jedoch mit 80V. Nicht mehr ganz so vollmundig rund wie die Kenwood Modelle der frühen 70er, dafür mit stabileren Impulsspitzen und gesteigertem Timing.

Eine ganz besondere Gerätegattung: Die aktive 4-Wege Frequenzweiche

Pioneer SF-700, Bj. ca. 1977. Dass man die Scheitelfrequenzen in 5er Schritten regeln kann, ist schon eine tolles Feature. Zudem lassen sich die Flankensteilheiten 6/12/18 dB pro Oktave einstellen. Ein für den Lautsprecherentwickler komfortables und praxisgerechtes Wunderding.

Sansui AU-9500, Bj. 1973: Größter Amp dieser Serie, mit einem Design, welches bei Amps der 60er vorzufinden ist. Optisch und technisch in 1A Zustand. Bekam neue Lade Elkos von 4 x 4.700µF/63V mit höherer Spannungsfestigkeit von 80V. Klanglich einer der direktesten und knochigsten Verstärker, die wir kennen. Durch riesigen Trafo mit außerordentlich pegelfesten Leistungsreserven gesegnet. Klanglich kein bisschen sanft oder relaxt, sondern mitreißend und mit ansatzlosem Punch. Schwankendes Taktgefühl und wechselnde Klangfarben, je nach den angetriebenen Lautsprecher; in der Kommunikation mit jeder Box stark variierend.

Technics SU-9600, Bj. ca. 1981: Stramm klingende Vorstufe mit tendenziell lebendig-nüchtenem Klang. Komfortable Einstellungs- und Regelmöglichkeit der Phonoeingänge.

Referenzlaufwerk aus Japan, für Tonstudios und Radiostationen entwickelt, Sony TTS-4000: Seine pedantische Abbildungspräzision, mit großer Liebe zum Detail, lässt ihn wahrlich grandios klingen, ohne Effekthascherei. Hochwertig aufgerüsteter Tonarm. Großen Laufwerken von Denon, JVC, Technics, etc. ebenbürtig. Super Zustand, da kann ich Eigentümer Atze nur beneiden.

Kenwood KR-4600, Bj. 1976: In diesem superben Zustand (Mint) nicht einfach zu finden. Auch wegen der perfekten Optik kam er beim Techniker unters Messer. Die Lade Elkos von 2 x 6.800 µF/42 V wurden durch neue, mit höherer Spannungsfestigkeit von 63V, ersetzt, was die Impulssauberkeit enorm steigerte. Auch ansonsten restauriert: zahlreiche Lötstellen nachgebessert, sämtliche Birnchen erneuert, alle Regler/Schalter chem. gereinigt. - Klanglich quick lebendig, stimmig und mitreißend. Kenwood-typischer, präziser Tunerempfang.

Denon DCD-1550AR, Player der angehenden Oberklasse. Bei uns zur Reparatur: Oftmals muss die vermeintlich defekte Lasereinheit nicht erneuert werden; wird sie gereinigt, justiert, die Arbeitspunkte eingestellt, läuft sie wieder einwandfrei. Zudem klingen die orig. Lasereinheiten besser, als passende Nachbauten. - Klanglich erwachsen, kräftig und differenziert, wenn auch nicht so geschmeidig und rund wie die Denon Modelle der 80er und frühen 90er Jahre.

Leihgeräte eines Freundes, zwecks klanglicher Beurteilung, der mittlerweile auch auf echtes Vintage-Hifi umgestiegen ist. Rotel RC-972 und RB-981: Zweifelsohne üppig klingende Kombi, eher für Pop/Rock geeignet. Auf der einen Seite spielfreudig und mit vollem Volumen, bei dezentem Jazz und bei Klassik wiederum limitiert in der Musikalität, eher unspektakulär und mit puristischer „Seele“. Im Detail überambitioniert. Keine Amps für geschulte Ohren.

Technics SA-828, Bj. ca. 1984: Mit witzigen Features ausgestattet. Das mechanische Hallgerät verbiegt den Sound dermaßen, dass man da nicht mehr von Hifi sprechen kann. Sonst klanglich ok, kraftvoll, aber alles andere als audiophil; kühl und zu nüchterner Tunerklang.

Kenwood KT-615, Bj. 1978: Klanglich so grandios, wie es die Gehäuseabmessungen vermuten lassen. Weiter Raum und offener Klang, sehr natürlich und harmonisch. Oftmals klanglich besser als hochwertige Plattenspielerlaufwerke und erst recht als CD-Player. Für den wahrlich anspruchsvollen Hörer.

Pioneer SX-770, Bj. 1971: Zu schade, dass der Bekannte seine Schönheit wieder mitnehmen wollte. Klanglich dermaßen wohlig und fast schon intim, milder und ruhiger Spielfluss.

Klein und Hummel FM 2002 und ES 2006, Bj. 1977-81: Gelten messtechnisch und vom inneren Aufbau her als das Maß der (deutschen) Dinge. Neupreis dereinst je 3400 DM. Nach den Messungen teilte uns der Techniker mit, dass die Werte theoretisch nicht zu toppen sind. Klanglich auf höchste Nüchternheit und pedantischer Präzision gezüchtet. Klarheit vor Sanftmut, audiophiler Purismus vor spezifischem Klangprofil. Die fast schon übersteigerte Analytik geht mit einer gewissen Sterilität einher, was nicht jedermanns Hörer Sache ist. Im Vergleich zu anderen Tuner/Amp-Kombinationen musste ich mich gegen die K&Hs entscheiden. Die orange-farbene Zahlenskala ist offenbar eine seltene Produktionsvariante, da gewöhnlich in grün.

Japanische Vintage Receiver aus den 70ern, im Klangvergleich, v.o.n.u.: Kenwood KR-4050, Bj. 1976; KR-7200, Bj. 1974; Pioneer SX-535, Bj. 1975; Kenwood KR-6400, Bj. 1978; Onkyo TX-4500, Bj. 1979: Jedes Gerät zeigt klanglich seine spezifische Eigenart, und doch folgen alle einer ähnlichen Linie, da sie mit aus heutiger Sicht antiquierten Schaltungen (die meist weit besser klingen als moderne, mit Prozessoren bestückten Amps) versehen sind.

Nur der Onkyo sticht ein wenig heraus: höhere Leistungsreserven im Tiefbassverhalten und heller im Ton.

Kraus Minipack 50A, Bj. ca. 1982: Für die sehr geringen Abmessungen richtig erwachsenes Endstüfchen, das klanglich gut abschneidet. Dynamischer Sound ohne erkennbare Schwächen. Pro Kanal echte 50W/8Ohm.

JVC IL-F50, Bj. ca. 1987: Mittelklasse Laufwerk, mit dem sich schon ganz gut Musikhören lässt. Robustes Tonarmgelenk. Der TA Pickering VX-15, eigentlich ein DJ-system, hat die notwendige harte Complience, die der Tonarm brauch.

Mistubishi DA-U680, Bj. 1978: Nach unserer Restaurierung, 2 x 22.000µF (!)/63V, statt 20.000/58V, klingt er erstaunlich impulsiv. Recht transparent im Hochtonbereich. Für Pop/Rock ideal.

Revox B 126, Bj. 1989: sehr wertiger Player, damals für knapp 1500 DM zu haben, auch heute noch (zu?) hoch gehandelt. Glücklicherweise konnten wir ihn durch Justierung und Reinigung wieder zum Laufen bringen, ohne die orig. Lasereinheit vom Revox Vertrieb teuer einkaufen zu müssen. Klanglich mit zu viel Struktur und zu starr. Lässt dem Hörer zu wenig Raum in seiner Phantasie, da er klanglich schon zu viel erklärt. Nüchterne, eher graue Klangfarben.

Linx Modell Vega, Bj. ca. 1988: Sehr seltene britische Class-A Endstufe. Nach der Reparatur war die Überraschung groß. Sehr wuchtig, farbenreich und betont voll im Sound. Klasse!

Denon PMA-2020AE, Bj. 2013, also noch lange kein Vintage: Ein Freund schwört auf ihn, ich selbst war von den Hochpegeleingängen nicht so überzeugt, da zu hart im Klang. Der Phono-Eingang scheint wirklich gut zu sein. Endgültige Beurteilung brauch noch einige Klangtests.

Der Italienische Hersteller Audio Deva bringt nun die revolutionäre Entwicklung des Laufwerks Atmo Sfera heraus, im Vertrieb Authentic Sound von Ralf Nadolski/Worms: Konnte ihn bei Ralf mit dem vormontierten Ortofon Bronce hören und war basserstaunt. Die sehr unterschiedlichen und z.T. Sehr schwierigen Plattenaufnahmen, die ich mitbrachte und mir wohl bekannt sind, bzgl. deren ganz eigentümlichen Aufnahmequalitäten, beginnend bei Jaqueline Francois von 1948, über Dean Martin 1959, über Temptations 1971, zu Black Sabbath 13, konnte dieses Laufwerk mit Bravour wiedergeben. Die Aura jedes Interpreten erschien mir so unmittelbar, der „akustische“ Zeitgeist, je nach Dekade, so überzeugend, dass ich es kaum glauben konnte. Zum Niederknien.

Die Firma Meitner/USA hatte bereits in den 80ern Entwicklungen zu einem plattentellerlosen Plattenspieler vorgestellt, jedoch diese offenbar nicht bis in letzter Konsequenz zur Produktionsreife ausgeführt. Bei Audio Deva findet sich eine bis ins Detail ausgeklügelte Konstruktion, unter Einbeziehung von Tonarm- und Gelenk, welches Seinesgleichen sucht. Daher klanglich einfach nur großartig.

Philips CD-100, Bj. 1982: Ist er nicht süß, der Kleine. Player der ersten Generation, damals für 2000 DM fast unbezahlbar. Für die Größe bleischwer und gut verarbeitet. Klingt runder und angenehmer als moderne Player, was wahrscheinlich an dem einfachen Oversampling liegt. Timing und Frische tendenziell eingeschränkt.

Philips AH684, Bj. 1978: Als einer der ehemaligen Weltmarktführer ist Philips vorrangig für TV bekannt. Im Hifi klotzten die Holländer in den 80ern mit prima Vor-Endstufenkombis. Dieser Receiver zeigt eine prima Verarbeitung, innen wie außen. Klanglich gar nicht übel, wenn auch etwas oberflächlich. Im Bass ein wenig fahl.

Pioneer SG-750, Bj. 1983: Equalizer sind ja seit den 90ern „außer Mode“, da sie den Klang nicht gerade begünstigten, eher verbogen. Dieser jedoch besitzt einen Pink Noise Generator. Per regelbarem Mikrofonanschluss können Messungen durchgeführt werden, in akustischen Labors, Lautsprecher Entwicklungen, Raummessung etc. Eine seltene Funktionsvariante.

Kenwood L-08C und L-08M, Bj. 1982: Dereinst sündhaft teure Geräte im noch immer futuristischem Design, wenn auch mit billigen Kunststoff-Fronten. Klanglich mega impulsfest und druckvoll. Sehr kontrollierter Bassbereich, sicherlich auch wegen des Kenwood spezifischen Sigmadrive-Anschlusses. Im Hochton nicht unbedingt milde, dafür aber spritzig und realistisch. Betreiben bei dem Kunden die JBL L250. Sicherlich ein Dreamteam. - Leider konnten die alternden Lade Elkos nicht (bzw. mit großem Aufwand) erneuert werden, da es in der Bauform für die Quaderbecher keinen passenden Ersatz gibt und die 12.000 µF/80V zwei Paar Anschlüsse besitzen, zu je 6.000 µF. Hätte sicherlich einen großen klanglichen Zugewinn gebracht. Zu schade!

Marantz 2330B. Der Drittgrößte aus der Baureihe von 1978: Nach der Restaurierung wieder mit enormen Schwung und toller Raumabbildung. Marantz typischer feiner Tunerklang. Ein Receiver fürs Leben, es geht kaum besser. -Leider wäre es auch hier für den Techniker recht schwierig gewesen, die Lade Elkos zu erneuern, da pro Becher 2 x 6.800 µF/80V eingesetzt sind und die Elkos symmetrische Kontakte haben, mit gemeinsamen Masseabgriff. So war es nicht möglich z.B. je einen 15.000 µF Elko einzusetzen.

Marantz 3250B, Bj. 1978: Noch eine der superben Vorstufen; sehr luftige und authentische Klangfarben, feine Töne. Mit besonderem „Contour“-Regler, vergleichbar Loudness. Nach den fast 40 Jahren waren nur die Kontakte oxydiert, was vom Techniker behoben wurde. Die dazu gehörige Endstufe 170 DC hätten wir zu gerne auch mal getestet.

Pioneer A-777, Bj. 1992: Ein Klotz von Amp, ideal für laute Partys. Klanglich eher grobschlächtig und mit wenig Seele, zu vordergründig, unsensibel.

Harman/Kardon Festival 500i, Preceiver mit Endstufe, Bj. 1993: Augenfälliges Design, nicht nur für die damalige Zeit. Hochwertig verarbeitet; Endstufe mit massivem Trafo, wirksamen Kühlrippen und traditionellen inneren Aufbau. Klanglich wie die H/K Geräte der 80er: rund, warm und unnervig, auch bei langem Hören.; recht hohe Leistungsreserven. - Viele Besitzer können die Kombi nicht mehr in Betrieb nehmen, geht mal das Flachband-Steuerkabel verloren. Unser Techniker erkannte eine Modifikation, die dies wieder ermöglicht. Durch Kontaktherstellung zwischen Vor/Endstufe via Chinchkabel ist die Kommunikation wieder gewährleistet und die Endstufe spricht an.

Seitdem dieser NAD 3020, Bj. 1983, neue Elkos 4x 2200µF/50V, 2x 470µF/35V, 2x 1000µF/35V, bekam, klingt er erstaunlich ausgewogen und druckvoll. Seine Klangfarben sind nicht so, wie es sein Äußeres vermuten lässt. Wie effizient die angegebenen 35 Watt / Kanal umgesetzt werden, ist wohl der traditionellen brit. Schaltung zu verdanken. Ein ganz tolles Verstärkerchen.

Diese französische Röhrenenstufe Charlin, mit je 2 EL34 ausgestattet, Bj. 1962, erhielt neue Elkos von 3x 100µF/100V, 1x 220µF/450V, 2x 100µF/380V. Klanglich mit gigantischer Bühne gesegnet, stramm im Impuls, angenehm softes Timing mit wohligem, einlullendem Ton. Obwohl er, lt. Techniker, ein extremes Spagat seiner Meßwerte zeigt (im Umkehrschluss sind gute Messwerte kein garant für guten Sound), schlägt er sicherlich so viele moderne Röhrenamps 3000 €uro aufwärts.

Pioneer TX-608, Bj. 1977: Im opt. Zustand wahrlich Mint, wie aus dem Ei gepellt. Klanglich weiträumig und stimmig, vom Timbre her eher hell. Bei starken Sender vorbildlicher Empfang.

Wharfedale WE 40, Bj. 1974: Seltener engl. Receiver mit äußerst geschmeidigem Klang. Einer der Favoriten unter allen mir bekannten.

Kenwood KD-5077, Bj. 1981, Direktantrieb, mit Tonabnehmer Sumiko Black Pearl. Klang in Reinkulktur. Typisch japanischer Charakter.

Wenn es ein Non-plus-ultra in der Entwicklung von Lautsprecher gibt, bzgl. aller Belange der Reproduktion von Musik und Sprache, dann ist sie es: Die ultimative JBL PARAGON. Entwickelt von Richard Ranger und Arnold Wolf. Zum ersten Mal konnte ich sie vor gut 5 Jahren bei einem Freund hören, der sie – technisch und optisch in perfektem Zustand (Furnier in Walnuss) - zu einem, im Vergleich zu vermeintlichem, modernen „High-End“, sehr günstigen Preis erstehen konnte. Nur 2000 Stück (in aktiver und passiver Version) wurden von diesem 3 m breiten Stereo-Tonmöbel von 1957-83 gebaut; die meisten davon stehen in Japan und natürlich in den USA (Stars wie Frank Sinatra, Dean Martin,... hatten sie in den 100qm Wohnzimmer ihrer Bungalows in Hollywood und sonstwo stehen).

Nicht nur die exorbitanten Schalldruckreserven machen dieses genuine 3-Wege-horngeladene System so exklusiv. Es sind die feinsten Nuancen über den gesamten Frequenzbereich, die Instrumente und Stimmen mit einem

holographischen Livecharakter in den Raum stellen, dass man die Interpreten visionalisieren kann. Mitreißend bei jeder Musikrichtung, farbenreich, mit puristischer Abbildungsgenauigkeit, und doch mit relaxtem Spielfluss, grandioser, ansatzloser Punch. Autoritäre, substanzreiche Reserven ohne Effekthascherei, nie überambitioniert oder limitiert, mit taktvollem Timing. Nach dem ersten Probelauf waren wir wie parallelisiert, hypnotisiert.

Noch eine halbe Stunde danach, wir saßen uns schweigend in einem chinesischen Restaurant gegenüber, klingelte mir der kristalline Hochton in den Ohren. Eine Impression, die ich nie vergessen werde, und die die Messlatte im Vergleich zu allen anderen Boxen ganz hoch nach oben setzt.

Das in 3 Modulen aufgebaute Gehäuse zeigt, dass es hier in der Entwicklung keine Zufälle gibt. Die vordere elliptisch gebogene Wand (furnierte Stahlplatte, die zu zweit von oben eingeschoben wird) hat einen präzise berechneten Neigungswinkel zum Mitteltonhorn, sodass der gesamte Mitteltonbereich von 500-7000 Hz bündelungsfrei in den Raum gestrahlt wird. Der Hochtöner sitzt ganz tief und fast unsichtbar in einer oberen Ecke des Basshorns, um wohl jedwede Aufdringlichkeit zu unterbinden, da man ohnehin in recht großem Abstand Platz nehmen sollte.

Bestückung (alle Alnico): LE15A (1961-86 produziert), Modell 375 Mitteltontreiber (1954-80), Modell H5038P-100 elliptisches Guss-Mitteltonhorn (1958-85), Modell 075 Ringradiator (1955-87), Frequenzweiche D44000WX/LX5.

Gerne würde ich die kleineren Modelle Metregon und Minigon auch anhören, doch sind diese selten vorzufinden, um eine Hörprobe zu ermöglichen.

Exoten aus Japan: Yamaha NS-250E, 2-Wegesystem mit Biegewellenwandler, BJ 1970.

Die exzentrischen bis absonderlichen Fertigungsmerkmale machen offenbar Sinn: Trotz der sehr großen Membranfläche des Biegewellenwandlers klingt der Mitteltonbereich wie herausgelöst und offen. Keine Spur von Bündelung oder stumpfer Auflösung. Im Bassbereich eher schlank, feinzeichnend und nie übertrieben; vielleicht wegen des kleinen Volumens von nur 33L und einer Gehäusetiefe von kaum 18 cm, bei teilgeöffneter, 3mm dünner Rückwand aus resonierender (!) Hartfaserplatte. Gusskörbe und Alnicoantriebe sind durchaus erhaben. So auch die Weichenbestückung mit MP-Becher und Luftspulen mit 1,2mm Drahtquerschnitt. Echtes „Made in Japan“.

Selbstbauprojekte im Klangvergleich mit Lautsprechern von Triangle und Cerwin-Vega.

Siemens Klangfilm und Spendor als klanglicher und optischer Kontrast.

Links im Bild, der britische Referenz Studiomonitor mit amtlichen“ Messwerten: Spendor 15/1 Professional mit einem Paar Abgleich von max. +/- 0,50dB, in laufender Seriennummer und einem Frequenzgang von 70Hz-20000Hz, +/- 3dB. Der ehrlichste und authentischste Lautsprecher, den wir je gehört haben.

Diverse Lautsprecher von Triagle, Wharfedale, KEF.

Britischer Studio Monitor Chartwell 450 P, eine Leihgabe eines Freundes. Klanglich einer der Besten uns bekannten Monitore überhaupt.

Die Leihgabe Klipsch Cornwall im Klangvergleich mit unserem Industrial Monitor.

Leihgabe eines Kunden: JBL Ti3000, im Hintergrund Klipsch Heresey. Im Rack ganz unten die französiche Class A Endstufe L`Audiophile Hiraga, hier das seltene Modell in Schwarzem Gehäuse statt Silber. Mit 2x 20 Watt sehr ausgewogen und mit wuchtigem Bassberreich.

Unser Vorführraum in unserem ehemaligen Geschäft in der Stephansgasse/Worms.

Kleiner Studiomonitor von Telefunken, Bj. ca. 1970, Sehr neutrale Klangeigenschaften. Bestückung mit 20cm Tief-Mitteltöner und 25mm Gewebekarlotte.

Yamaha NS-1000, japanischer Studio-Monitor, in vielen Aufnahmestudios anzutreffen. Bereits 1974 entwickelt, hier die letzte Baureihe ca. 1993. Durch Metall Kalotten sehr fein, jedoch steril in Wiedergabe, punktgenau und präzise. Der Tiefbass spricht erst bei einer höheren Eingagnsleistung an.

Auch wenn in der Lautsprecherszene als "Böse" bezeichnet, die 601 ist klanglich durchaus annehmbar, aufwendig in der Konstruktion: mit 3 Kammern Bassreflexabstimmung und Omnidirektionalen Hochtönern. Nach meiner Erfahrung die beste Box, die Bose jemals entwickelt hat.

JBL L100 Century: ein sehr homogen klingender Studiomonitor mit ausgesprochen guten Tiefbassqualitäten. Bj. 1985.

Lautsprecher von Triangle und Wharfedale im Klangvergleich.

Die Pfleid PP18 klingt nicht nur sehr ausgewogen und dezent, ihr Tiefbassverhalten ist von äußerst hoher Qualität, wohl auch wegen des Marmorgehäuses mit Horncharakter. Bestückung: 2x KEF B139, Peerless KO40MRF-X-S (die neue Sicken bekamen) und eine 25mm Gewebekatotte von Seas. Alle Chassis aus dem Jahr 1987.

Harbeth Acoustics H.L. Monitor MKIII: Ein mittlerweile sehr seltener Britischer Studio Monitor, Bj. 1986. Mit laufender Seriennummer und Paarabgleich absolut labortauglich. Ehrich und besonders trocken im Klang, dezent und zurückhaltend. Bestückung: Audax HD100D25 und Harbeth LF8.

Die Hochtöner der JBL L150 waren defekt und wurden (leider?) entsorgt. Die Reparatur - neue 25mm Gewebekalotten - war klanglich eine Verbesserung, da die orig. Titankalotten nach meiner Erfahrung zu spitz klingen.

Kenwood KL-444A, Bj. 1976. Bzgl. Feinheit und unaufdringlich betörendem Klang - hier am Pioneer SX-939 - nicht zu toppen. Absolutes Dreamteam.

Großvolumiger, 150 L, britischer Studiomonitor Spendor SA-3, Bj. 1980.

Professioneller Einsatz in Rundfunkanstalten wie u.A. beim WDR; Basisentwicklung in den Labors der BBC London. Selektionsgenauigkeit unter +/- 0,5 db im Bereich von 50-15000 Hz, im Paarabgleich. Und das trotz (oder wegen) eines 25cm Tiefmitteltöners mit 30mm Gewebekalotte, Fc bei 2000 Hz.

In diesem gut bedämpfen 40 qm Wohnzimmer klang die SA-3 erwartungsgemäß trocken und hochauflösend. Bzgl. Ehrlichkeit und Linearität sucht sie Ihresgleichen, in Verbindung mit einen exorbitant ruhigen und zurückhaltend-angenehmen Sound. Der Standfuß ist für die Richtcharakteristik und Entkopplung vom Boden unabdingbar. Die Schaumstoffbespannung zersetzte sich nach nunmehr 35 Jahren und erhielt auf Kundenwunsch von uns eine neue; durch den jetzt freiabstrahlenden Hochtöner ein wenig brillianter.

Braun L710, Bj. ca. 1968: Eine Box, die aus dem Stand die Ansprüche eines Studiomonitors erfüllt. Sehr lineares Abstrahlverhalten, ungezwungen und seicht, trockener Klang und doch schillernde Klangfarben, die der Gewebekalotten, 50mm und 25mm, geschuldet sind. Stark (über-)dämpftes Gehäuse, welches den Schalldruck im Bassbereich zwar reduziert, jedoch die Messwerte erheblich verbessert. Hochwertige Frequenzweichenbauteile, da wurde nicht gespart, Braun eben. Eher für kleine Räume geeignet. Ein absoluter Geheimtipp, da oftmals im Internet günstig angeboten.

KEF Model 101 / SP1122: Klassischer britischer Mini-Monitor mit den legendären B110 und T27, die in den 80ern als Einzelchassis zum Selbstbau in großen Stückzahlen günstig vertrieben wurden, heute eher schwer zu finden. Dezent klingend, langzeittauglich, der Hörer wird nie ermüden und immer wieder neue Details in der Musik entdecken. Optimal für Hörabstände bis 2m.

Chartwell PM210: Mittelgroßer 50 L Studiomonitor mit Harbeth LF8MKIII (den es in verschiedenen Versionen gibt) und 25mm Gewebekalotte von Audax.

Top Linearität, einschmeichelnde Klangfarben, ruhig und bedacht. Durch den französischen HT etwas vordergründiges Timbre.

Kleine Rep. der Ziefle Maestro S: einer der TMT war defekt, so bekamen die hübsch furnierten Kistchen (klanglich betrachtet leider aus MDF) ein Paar 16cm Spendor, mit abgelängtem BR-Tunnel (war für den 13er viel zu tief abgestimmt). Der Kunde wollte die orig. Weiche belassen, die den Klang im oberen MT-Bereich jedoch unnatürlich begrenzte. Ohne Tiefpass wäre es besser gewesen.

Klipsch Tangent 500: Power-Standbox mit 97dB/W/m, mit 12“ Passivstrahler Bei allen Frequenzen hervorragend abgestimmt, wie man sie auch abklopfen mag. Bei Pop/Rock-Aufnahmen hat sie einen Spaßfaktor, der bei Hifilautsprecher so nie zum tragen kommt. Empfehlenswert.

Kenwood LSK-30D, Bj. 1982: Der breitbandig eingesetzte 10“ Bass bekam vom Hersteller eine robuste Gewebesicke verpasst. Erschien mir im Grundton zu leise, das Volumen könnte man wahrscheinlich verdoppeln und die BR-Öffnung vergrößern. Der Mitteltöner hat eine derart harte Einspannung, dass der rückseitig offene Korb kein eigenes Gehäuse bekam (!). Im Hochton zu „japanisch“ abgestimmt, viel zu brillant. So wurde das System modifiziert: MT Korb mit Dämmmaterial versehen und abgeklebt, MKT Kondensatoren statt Elkos eingelötet, HT um 5 dB reduziert. Nun kann man sie anhören...

Siemens RL 705, Bestückung von Isophon, Bj. 1976 (identisch BS 9002): Die 3-Wege Kompaktbox klang richtig gut, nachdem die PSL 300/70/4 Bässe neue Sicken bekamen. Die 37mm Mittelton-Gewebekalotten KM13/150 sind herausragend in Auflösung natürlich trockenen Klang. Die Hochtöner SKK10 könnte man durch bessere (Gewebe-)Kalotten ersetzen. Dennoch – eine tolle Box.

Driade, Modell 3, aus Holland:

Mir unbekannter Hersteller, Produktion wahrscheinlich aus den späten 80ern.

Hochwertige Bestückung: 20cm TMT von Celestion und HT von Audax HD100D25. Hätte ich zu gern gehört. Sicher ist: Die BR-Öffnung ist viel zu klein ausgefallen. Gehäuse in Trapezform, gute Verarbeitung.

Cerwin-Vega! AT-100: US-Powerbox aus den 80ern, mit 15“ Bass in ca. 140 L, rückseitiges BR. Für Räume ab 30qm und der richtigen Musik allererste Wahl, wenn es nicht zu viel kosten darf.

Klein & Hummel, Model 098, aktive Studiomonitore: Klang nach der Rep. einer der Endstufen zwar extrem kontrolliert und ehrlich, doch fehlte uns der livehaftige Moment. Eher was für Klassik- u. Jazzhörer, als für Musik mit großem Dynamikumfang. In Puncto Linearität vorbildlich.

RFT B3010 Hifi: Unscheinbares 2-Wege Kistchen, das es in sich hat. Wenn auch mit sehr eingeschränktem Wirkungsgrad von (lt. RFT) 84dB, sehr druckvoller und sauberer Bass für diese Größe; guter und natürlicher Mitteltonbereich, sogar die Kunststoffkalotte macht ihren Dienst ganz gut. Erstaunlich pegelfest an der Harman/Kardon HK870, Bj. 1984, die klanglich so vielen Endstufen vorzuziehen ist. Seriöse Leistungsangaben des Herstellers.

Celestion Ditton 200, Bj.1982: 3-Wege Kompaktbox mit zwei 20cm Tiefmitteltöner, einer bei 1700Hz, der andre bei 2300Hz getrennt, 25 mm Gewebekalotte. Besitzt Qualitäten eines akribisch abgestimmten Studiomonitors, da von 57-20000 Hz nur +/-3dB Amplituden-Toleranz, Lieferung paarweise und mit laufender Seriennummer. Sehr frischer und untypisch englischer Hochtonbereich mit sinnlicher Auflösung. Mitteltonbereich prickelnd und farbenreich, sehr differenziert und doch mild. Im Bass nicht gerade mit vollem Volumen, jedoch erwachsen und plastisch, keine Boller- Kistchen. Demjenigen zu empfehlen, der auf subtilen Sanftmut wert legt.

Britischer Studio-Monitor Rogers 9P6, Bj. 1989 mit Seas CA21FE und HT von Audax TW025AO, im 35 Liter BR Gehäuse, Fb bei 45Hz. Trocken - nüchterne Wiedergabe bei verhaltener Impulsivität.

Kleine 20 Liter Kistchen von RFT, Bj. ca. 1985: Auch wenn sehr unscheinbar und rustikal im Äußeren, bestechen diese LS mit einem sehr linearen Abstrahlverhalten, sehr ehrlicher und trockener Mitteltonbereich, graue, nüchterne Klangfarben, toller Hochton-Breitbänder. So gut waren mal LS aus der DDR!

Einst mein Traum-Lautsprecher, auch wegen der exzentrischen Gehäuseform, heute noch faszinierend: JBL L250, Bj. 1982. An kräftigen Amps ein Maßstab. Äußerst abbildungsgenau und flexibel bzgl. aller Musikrichtungen, dabei mit ermüdungsfreiem Spielfluss und bei allen Frequenzen knackig. Niemals nervig, weil mit betont vollem Volumen. Angenehm kultivierte Klangfarben, souverän. Hohe Plastizität, jedoch nicht überzeichnet. Der einst hohe Preis von 12000 DM war wohl nicht nur der langen Entwicklungszeit geschuldet, sondern auch der üppigen Qualität des Wandler: Der 14“ Bass LE14H1 kommt mehr als wuchtig daher, sogar der MT hat einen massiven Gusskorb mit kraftvollem Antrieb.

Acoustic Research AR-3a improved, Bj. ca. 1970: Sehr seltene Studiomonitore aus den USA, im Paarabgleich. Vielleicht der natürlichste Sound der Ostküste. An Ehrlichkeit und unaufdringlichem Klang kaum zu übertreffen. Beste Ortbarkeit und Linearität. Zart in der Dynamik, präzise und schlanke (Tief)-Basskonturen. Anschmiegsam und des kultivierten Hörers Ohren schmeichelnd. Puristische Abbildungsgenauigkeit, unspektakuläres Impulsverhalten. Ein Traummonitor eines guten bekannten, dessen stark bedämpfter Hörraum die o.g. Attribute noch unterstreicht.

Im Design echtes Retro; passt bestens zu antik-noblem Mobiliar, wie beim Besitzer vorzufinden.

Spendor SP 2/3, Bj. ca. 1998: Dieser Sound hat mit den Spendor der 70er und 80er leider nichts mehr zu tun. Als Studio-Monitore ungeeignet. Der Mitteltonbereich erscheint verhangen, wie hinter Milchglas. Liegt vielleicht weniger an den Chassis, eher an der Weiche (Entwicklungszeit?) und an der Verwendung von MDF statt dem früher verwendeten Sperrholz. Durch die Schalldruckreduzierung des HTs konnte ich das zu brillante Klangbild etwas abmildern.

Die 20 cm Saba Greencones mit kleinem Oval-Hochtöner klingen in dieser Box, des mir unbekannten Herstellers I.M.C., Modell 821, Bj. Mitte 70er Jahre, überzeugend gut, zumindest, wenn es sich nicht um dynamische Pop-Rockmusik handelt.

Bei dem Blick in die Box war klar, dass sie mehr Dämmmaterial braucht und die Überhöhung im oberen Mitteltonbereich durch eine Drossel begrenzt werden muss. Nun klingen die Kisten bei Jazz und Blues richtig gut. Probehören empfohlen!

Dynaudio Audience 5 Studio Monitore, aus den 90ern: Auf Linearität und Impulsfestigkeit getrimmt machen sie gerade im (Tief-)Bass eine gute Figur. Angenehme Klangfarben und recht ehrliche Abbildungsgenauigkeit. Ein richtig guter Mini-Monitor.

Canton GLE 45, Mitte der 80er Jahre: In unserer regionalen Hifi-Fraktion oft mit „Kein Ton“ verspottet, zeigt dieses kleine 2-Wege Kistchen was es kann; dereinst verwendete dieser (zu) renommierte dt. Hersteller noch Gewebekalotten, die weit besser klangen, als die Alu/Titan-HTs moderner Modelle. Sehr tiefe Trennfrequenz bei 1700 Hz.

Pioneer CS-822A, Bj. 1977: Nachdem die 12“ Bässe neue Schaumstoffeinspannungen bekamen, waren wir verwundert, dass aus den Kisten kaum Bass rauskommt. Klar - das Volumen könnte glatt verdoppelt oder verdreifacht werden. Es lag aber auch an den viel zu kleinen (und zu kurzen) BR-Tunnel neben dem Horn. Wenn auch keine T/S-Parameter des TT bekannt sind, konnte ich per Überschlagsrechnung eine effiziente BR-Abstimmung ermitteln. So bekam die Box in ihre Rückwand ein 70er Rohr eingesetzt, in einer Länge, die Fb auf 45 Hz tunt. Nun macht sie Bass. Warum die Entwickler von Pioneer, die für tolle Produkte bekannt sind, hier pfuschten, ist uns unerklärlich.

Gut verarbeitete schwere Standboxen des brit. Herstellers Mission. Leider fehlten die Plaketten der Rückwände; Modellbezeichnung (aus den 90ern) unbekannt: Sehr hochwertige (Guss-) Bestückung von Seas. Die 16cm Polypropylen TMT besitzen 2 Kammern, eine größere BR, eine kleinere geschlossen. Sehr kostspielige Weiche. Klanglich sehr impulsiv und hoch belastbar; optimal für Pop/Rock/Electro. Feinauflösende Gewebekalotte.

Pioneer CS-99A, 5-Wege Powerbox, Bj. ca. 1975: Der 15“er könnte man sicherlich in ein weit größeres 100 L (BR-) Gehäuse einbauen, um einige dB im Tiefbassbereich mehr herauszuholen. Hochwertige Chassis mit Textileinspannung, massives Gusshorn mit Alnico-Antrieb. Ausgewogener Sound mit einem SPL von ca. 94 dB/W/m. Eine tolle Spaßbox.

             

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