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Von links nach rechts : JBL LE8T, Audax MHD 21637R, Richard Allen LP8B, Podszus-Görlich TT202/25/8, Focal N401DBE, Rogers LF8 / 02P6.

Die Auflösung und der jeweilige Charme der Chassis ist dermaßen unterschiedlich, dass man nicht wirklich von einem qualitativem Unterschied sprechen kann.

Electro-Voice Treiber 1824M, Horn SM120A, Einsatz u.A. in der legendären EV SentryIII. Klangliches High End unter den PA MT-Horn/Treiber Kombinationen.

Hier in Verbindung mit Fane ST5022.

JBL 2440 Treiber an Horn 2343, Linse L91: Bzgl. Klang und SPL kaum zu toppen.

Div. JBL Weichen aus den 70ern, mittlerweile rar geworden.

Brit. Breitbänder von Lowther, PM6C: Trotz (oder gerade wegen) seines eigenwilligen und sehr welligen Amplitudenfrequenzganges (+/- 10dB!) prima klingend, sehr livehaftig und präsent.

Einsatz in BR oder besser als Backloaded-Horntreiber.

Electro-Voice MC8A: Seltener BRB mit ungewöhnlichem Korbaufbau.

Bereits ab 1963 von Ted Jordan und Lesley Watts (des brit. Herstellers Goodmans) entwickelte Mini-Breitbänder von vorzüglicher Qualität, jedoch mit sehr eingeschränktem Wirkungsgrad und geringer Belastbarkeit (bei diesem micro Schwingspulendurchmesser kein Wunder).

JBL 2110: Top verarbeiteter und „rockig“ klingender 20cm BRB aus den 80ern.

Klangtest der Jordan Module, aus verschiedenen Dekaden.

Jeder LS zeigt seinen eigenwillig spezifischen, äußerst feinen Eigenklang.

JBL 2220A, 70er Jahre: Ein Meilenstein in der Entwicklung von 15 Zöllern.

Gegenüberstellung EV 1824M/SM120 und Mitteltonhorn und Atlas SD7/A58 von Klipsch.

Super-Bullet aus England: Fane ST5022. Ende 80er Jahre.

Äußerst seltene 12“ Koax aus Japanischer Produktion (Coral). Die einzigen mir bekannten LS mit Sicken aus Lammfell.

Lafayette SK-58, Bj. 1954.

Mit separatem Lautstärkerregler für den HT. Versteckte Freq.-Weiche unter der Magnethaube, Bestückung: MP-Becher! Durch die recht kleine Schwingspule fast schon „übernatürlich“ im MT-Bereich.

Knapp 15 kg schwere 12“ Koax aus den USA. In Europa kaum zu erstehen.

Jensen Knight KN 600 HC, Bj. ca. 1966: Klanglich wahrlich eine Wucht. Das auffällig grün-metallic lackierte HT-Horn ähnelt dem legendären EV T35A.

Jensen Knight vs Coral Lafayette: Was die Coral an Sanftmut und hypnotischem Sound bringen, ist bei den Jensen Knight Dynamik und Impulsivität in Reinform.

JBL 2404H, Bj. 1981: Exzellente Bi-Radial HT, Fc bei 3,5 kHz, 18dB/Okt. (!).

Mini-Alu-Bullets aus Japan: Pioneer PT-204, Bj. ca. 1975. Fein klingende Kerlchen, für den PA-Einsatz zu klein und zu schade. Optimal für Hifi-Kombis mit ca. 97 dB/W/m. Fc nicht unter 7 kHz.

Mit einem Fs von nur 25 Hz, bei PA Chassis sehr selten, ist der Tiefbassdruck überwältigend.

Im Größenvergleich mit dem Beyma wirkt der 12 Zöller einfach mickrig, als wär´s ein Mitteltöner.

Wahrlich ein Monster-Bass von Beyma, Modell 21L45: Das mit einer 11,4 cm Schwingspule ausgestattetes 55 cm Chassis wurde von einem Bekannten in ein Oktagon Gehäuse mit 350 Liter eingebaut (Bild LS Selbstbau); die T/S Parameter von Vas 660 L und Qts 0,28 legen dies nahe.

Der kleine Ringradiator Fostex FT-66H zählt zu den noch günstigen von Fostex, da gibt es ganz andere, weit hochwertige Hts.

Wigo-Bauer Koax-Chassis aus den frühen 60er Jahren, im Aufbau ähnlich wie der legendäre SEL LP312/65: Der Sickenlose 12“ besitzt eine so leichte Membran, dass eine extrem hohe Auflösung im oberen Mitteltonbereich gewährleistet ist. Durch wie abgewinkelten Hochtöner ist die Richtcharakteristik weit besser, als bei herkömmlichen Koax. Für Jazz- und Bluesaufnahmen ein Ohrenschmaus. Benötigen ein Vb von mind. 100L.

Selten anzutreffender Zustand: Mint!

Schwere Vollguss Konus-Hörner H91 von JBL (Einsatz meist mit Linse L91, zu Komb. HL91), aus den 70ern, mit dem von Klipsch eingesetzten MT-Treiber Atlas SD7/A58, der bereits in den frühen 60ern entwickelt wurde. Klanglich nie aggressiv oder nervig, behält immer die Ruhe und angenehme Ausgewogenheit. Unter Vintage-Treibern ein Geheimtipp.

Edel Koax-Chassis Altec Lansing 604-8K Duplex, mit orig. (von uns gerneralüberholten) und aufwendigen Frequenzweichen 604-8H, unter 2000 €/Paar schwer zu bekommen. Wegen der Produktion Ende 80er Jahre wurde das Monterey Horn leider in Kunststoff hergestellt, was allerdings nur die Haptik ändert, nicht aber den Klang. Der Probelauf, ohne Schallwand, ließ uns und unseren Kunden erkennen, von welcher exorbitanter Qualität Duplexchassis sind, gerade dieses Modell. Die ca. 170L BR-Gehäuse (bzw. teilweise geöffnet, wie bei Gitarrenboxen) werden nach orig. Bauplänen aus dem Jahr 1940 in 15mm Kiefersperrholz (!) gefertigt ( Button „Der Studiomonitor“).

Diese beiden 14 Zöller JBL L14H1 (aus JBL L250) benötigten neue orig. JBL-Sicken, nach nunmehr 35 Jahren keine Schande. Die Fertigungsqualität der Chassis ist mehr als erhaben.

Studiobass von Beyma 12B100R, mit weicher Schaumstoffeinspannung und Langhubschwingspule. Mit seinem Fs von 29 Hz und einem SPL von 94 dB/W/m ein sehr universelles Chassis, bes. für den Domestic-PA Bereich.

Probeaufbau mit dem RCF 15“ aus den 70ern und dem kleien Modell des ESS AMT-Transformer von Oscar Heil. Der HT kommt zwar nicht ganz an den SPL des RCF ran, klingt aber erstaunlich fein und im Impulsverhalten richtig schnell. Eine denkbare Kombination.

Hervorragender 15“ TMT aus der Tschechoslowakei, Ende 70er Jahre.

 

Tesla ARM 9408: Steht hochwertigen Gusschassis von JBL/EV/RCF etc. in nichts nach. Kann problemlos mit einem Hochtöner kombiniert werden, der erst ab ca. 3 kHz eingesetzt wird, da der Tesla – auch wegen seiner Alu-Dustcap – bis in den oberen MT-Bereich prima auflöst und vergleichsweise wenig bündelt.

Omnes Audio LF8: 20cm Breitbänder der alten Schule, in Aufbau und Fertigung ähnelt er antiken Radio-LS. Wirklich feiner Klang, bei 96 dB/W/m. Durch hohen Qts von 1,1 optimaler Einsatz in Offener Schallwand. Außergewöhnliches Feature wegen kleinem Holz-Phaseplug.

Klipsch S 3 E52. Einsatz in RF-35 und RB-75. In nur 25L macht er ordentlich Bass bis ca. 50 Hz. Der Kunststoffkorb scheint ausreichend stabil zu sein.

Monacor AirMT-85: Solide Verarbeitung. Simpler Einsatz, tolle Auflösung.

Klipsch S-4579 aus RF-7: 1“ Profitreiber, sollte im Schalldruck etwas gezähmt werden, sonst zu aggressiv im unteren Hochtonbereich.

Klipsch K-1089-AV: Wuchtiger 10“ Bass, stabiler Gusskorb, 1A Antrieb.

Klipsch Weiche P/N 116474 aus RF-7.

Passable Bauteilequalität, ausschließlich Folienkondensatoren.

Altec 409-SE: 20cm Koax, erhielt neuen Kond. mit selbem Wert. Im HT-Bereich daher mit geringerer Aggressivität. Leider nur 1 Anschlussmöglichkeit, sodass man den TMT nicht durch eine Spule trennen kann.

Electro-Voice SP8B, Bj. ca. 1965. 20cm Breitbänder mit erstaunlich livehaftigem Sound, besonders für Jazz/Blues. Klasse Wiedergabe bei Gitarrensongs.

Isophon PSL300/50: Bl. ca. 1967. Satter Tieftonbereich in großvolumigen Gehäusen, sanftem Rolloff, daher ohne Weiche einsetzbar.

Electro-Voice SP-12C, Bj. ca. 1987: Universell einsetzbarer Breitbänder, ab 100L Nettovolumen. Mit Superhochtöner ist der Spaßfaktor garantiert.

Allied Radion Corp. Knight KN-615HC (Jensen): Optisch sehr ansprechender 15“ Koax. Erschien uns im MT-Bereich zu lahm und etwas verwaschen im Klang.

Beyma CP-550 (Bj. 1987) an Beyma TD-590 (B25xH28xT22cm). Solide PA MT-Kombination, Einsatz schon ab 800Hz.

JBL H91 mit EV 1823M. Tauglich für Domestic PA, in Hifi Anwendung. Den Kauf eines Horn-Treiber Flanschs aus Metall, wie von div. Herstellern teuer angeboten, kann man sich sparen, indem man eine ca. 30mm starke Montageplatte aus Hartholz oder Multiplex (!) fertigt, mit dem passenden Forstnerbohrer auf einer Standbohrmaschine die Öffnung einlässt.

Wharfedale D 301: Seltene HT-Horn/Treiber Kombi aus den 80ern. Das Horn von 28x14cm lässt sich simpel in viele 2-3 Wege Boxen uintegrieren.

Bell HD-221 Treiber (Fostex) mit Horn von 38x18cm. Für den PA-Einsatz klanglich fast schon „Perlen vor die Säue“.

Beyma TD-590 mit Selenium D405Ti (Brasilien): Knalliger 2“ Treiber, dynamisch und laut. Für Hifi vielleicht ein Tick zu aggressiv, für PA genau richtig. Einsatz schon ab 600 Hz, bei 18dB/Okt.

Eine Legende von Mittelton-Horn/Treiber: Electro Voice 1824M an 8HD. Bj. ca. 1982. Wurde in unzähligen EV Boxen verwendet, auch im LS-Selbstbau. Simpler Einsatz, benötigt jedoch einen weiterem Hochtöner, z.B. T35A.

Beyma 15XM, 80er Jahre: 1A Qualität zu einem dereinst geringen Preis. Da war Spanien noch ein sog. „Billiglohnland“.

Klanglich und bzgl. SPL/Dynamik lässt er keine Wünsche offen.

RCF Chassis aus der ital. (Gesangs-)Box LEM LPP80: Hochwertiger Alnico 12“ Guss-TMT, leider ohne Typenbez., kl. 6-Zellen Vollmetallhorn mit Alnico-Antrieb, Modell TW25W.

Monacor SPP-300/AD, Bj. ca. 2005: Toller 12 Zöller mit extrem druckvollem Tiefbass. Wird leider schon lange nicht mehr produziert.

Isophon PSL 320/400 GJW, Bj. 1988: Vielleicht einer der Besten Hifi-Bässe aus dt. Produktion. Gigantischer Antrieb, extrem tiefes Fs. Benötigt ein Volumen von 200-300L, oft ain Transmissionlines eingesetzt, wie auch in der Quadral Titan, mit ähnlichem Typ.

Fostex FT-65H, Bj. 1983, 108 dB/W/m: Himmlisch klingender Bullet, der wirklich süchtig macht, wegen seiner feinsten Auflösung und kristallinen Frische. Noch besser als der Coral H-70, Ende 80er, welcher ihm in Aufbau und Optik sehr ähnelt.

Philips 9736, Bj. 1946: 20cm Breitbänder mit ungewöhnlichem Hochtonkegel aus Bakelit, am Magnet fest verschraubt. Gute Auflösung, sehr direkt, jedoch mit leichtem Peak bei 1-2kHz.

Kinap 4A28, Bj. 1979, aus russischer Produktion: Klasse 25cm Breitbänder. Zwar nicht mit brillantem Hochtonbereich gesegnet, dafür sehr homogen, angenehmer Ton, körperhaft.

Siemens Klangfilm 6S Ela 3227, Bj. ca 1960: Hervoragender 20cm Breitbänder sehr natürliche Wiedergabe bei Jazz- und Blusaufnahmen und Stimmenwiedergabe. Optimales Wirkungsverhalten in geschlossenen Gehäusen von 20-30 L.

Sehr seltenes Hochtonhorn (27 x 10cm, 29 cm lang) aus den USA, Bj. 1964: Magnavox Modell 580069. Einsatz ab 1800 Hz, sehr fein und zart auflösend bis 16kHz, durch kleinen Alnicoantrieb.

 

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