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Von links nach rechts : JBL LE8T, Audax MHD 21637R, Richard Allen LP8B, Podszus-Görlich TT202/25/8, Focal N401DBE, Rogers LF8 / 02P6.

Die Auflösung und der jeweilige Charme der Chassis ist dermaßen unterschiedlich, dass man nicht wirklich von einem qualitativem Unterschied sprechen kann.

Mit einem Fs von nur 25 Hz, bei PA Chassis sehr selten, ist der Tiefbassdruck überwältigend.

Im Größenvergleich mit dem Beyma wirkt der 12 Zöller einfach mickrig, als wär´s ein Mitteltöner.

Wahrlich ein Monster-Bass von Beyma, Modell 21L45: Das mit einer 11,4 cm Schwingspule ausgestattetes 55 cm Chassis wurde von einem Bekannten in ein Oktagon Gehäuse mit 350 Liter eingebaut (Bild LS Selbstbau); die T/S Parameter von Vas 660 L und Qts 0,28 legen dies nahe.

Der kleine Ringradiator Fostex FT-66H zählt zu den noch günstigen von Fostex, da gibt es ganz andere, weit hochwertige Hts.

Wigo-Bauer Koax-Chassis aus den frühen 60er Jahren, im Aufbau ähnlich wie der legendäre SEL LP312/65: Der Sickenlose 12“ besitzt eine so leichte Membran, dass eine extrem hohe Auflösung im oberen Mitteltonbereich gewährleistet ist. Durch wie abgewinkelten Hochtöner ist die Richtcharakteristik weit besser, als bei herkömmlichen Koax. Für Jazz- und Bluesaufnahmen ein Ohrenschmaus. Benötigen ein Vb von mind. 100L.

Selten anzutreffender Zustand: Mint!

Schwere Vollguss Konus-Hörner H90 von JBL, aus den 70ern, mit dem von Klipsch eingesetzten MT-Treiber „Atlas“, der bereits in den frühen 60ern entwickelt wurde. Klanglich nie aggressiv oder nervig, behält immer die Ruhe und angenehme Ausgewogenheit. Unter Vintage-Treiber ein Geheimtipp.

Edel Koax-Chassis Altec Lansing 604-8K Duplex, mit orig. (von uns gerneralüberholten) und aufwendigen Frequenzweichen 604-8H, unter 2000 €/Paar schwer zu bekommen. Wegen der Produktion Ende 80er Jahre wurde das Monterey Horn leider in Kunststoff hergestellt, was allerdings nur die Haptik ändert, nicht aber den Klang. Der Probelauf, ohne Schallwand, ließ uns und unseren Kunden erkennen, von welcher exorbitanter Qualität Duplexchassis sind, gerade dieses Modell. Die ca. 170L BR-Gehäuse (bzw. teilweise geöffnet, wie bei Gitarrenboxen) werden nach orig. Bauplänen aus dem Jahr 1940 in 15mm Kiefersperrholz (!) gefertigt ( Button „Der Studiomonitor“).

Diese beiden 14 Zöller JBL L14H1 (aus JBL L250) benötigten neue orig. JBL-Sicken, nach nunmehr 35 Jahren keine Schande. Die Fertigungsqualität der Chassis ist mehr als erhaben.

Studiobass von Beyma 12B100R, mit weicher Schaumstoffeinspannung und Langhubschwingspule. Mit seinem Fs von 29 Hz und einem SPL von 94 dB/W/m ein sehr universelles Chassis, bes. für den Domestic-PA Bereich.

Probeaufbau mit dem RCF 15“ aus den 70ern und dem kleien Modell des ESS AMT-Transformer von Oscar Heil. Der HT kommt zwar nicht ganz an den SPL des RCF ran, klingt aber erstaunlich fein und im Impulsverhalten richtig schnell. Eine denkbare Kombination.

 

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